BRUTZEIT HAT BEGONNEN!

Kein Hecken- und Baumschnitt vom 1. März bis 30. September!

Trotz des Kälteeinbruchs ist der größte Teil unserer wildlebenden Vögel bereits eifrig mit Nestbau und Brüten beschäftigt. Damit sie das auch ungestört tun können, dürfen nun bundesweit weder Hecken, Gebüsche, lebende Zäune noch Bäume entlang von Straßen oder in der freien Landschaft zurück geschnitten, „auf den Stock“ gesetzt oder gerodet werden. Die Schonzeit gilt auch für Röhrichte und Schilfbestände. (Bundesnaturschutzgesetz §39)

Dieses Gesetz betrifft grundsätzlich alle Bäume und Sträucher, sowohl in der freien Landschaft als auch in Privatgärten. Bäume, Sträucher, Röhrichte und Schilfbestände mit besetzten Nestern oder bewohnten Höhlen sind streng geschützt und dürfen keinesfalls beseitigt werden.

Übrigens unterliegt auch der beliebte Strauß aus Weidenzweigen dieser Regelung – die Weidenkätzchen sind eine lebenswichtige erste Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.


Schonende Form- und Pflegeschnitte „zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen“ sind zwar auch während der Schonzeit
erlaubt, dabei muss aber Rücksicht auf brütende Vögel genommen werden.

Also bitte jetzt im Interesse des Tierschutzes nach Möglichkeit ganz auf Fällungen oder Beschnitt verzichten! Sollte ein Form- oder Pflegeschnitt unvermeidbar sein, bitte vorher gründlich nach Nestern oder Höhlen schauen und diese Bereiche großzügig aussparen. Bitte auf den Einsatz von lauten Kettensägen und Heckenscheren in Nestnähe verzichten, der Lärm löst verständlicherweise bei den Brutvögeln Panik aus. Es kommt dann vor, dass sie sich nicht mehr zu ihrem Nest zurück trauen, ihre Brut geht dann jämmerlich zugrunde.

Es ist übrigens nicht nur das Zerstören oder Entfernen von Nestern und Gelegen streng verboten (ebenso wie das Töten der Tiere), auch die Störung der Wildtiere ist bereits strafbar. All das sind Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz.

Wenn Sie also einen solchen Verstoß beobachten oder befürchten, bitte suchen Sie das Gespräch. Vielleicht weiß die Person gar nicht was sie da anrichtet und wogegen ihr Tun gerade verstößt, vielleicht kann ja noch ein Tierleid vermieden werden.

Bei Uneinsichtigkeit kann man übrigens das Ordnungsamt oder das Gartenamt informieren – beide Ämter haben mobile Mitarbeiter, die sich auch um den Schutz von Tieren und Pflanzen kümmern und der Sache meist schnell nachgehen. Sie sind berechtigt die Fortsetzung der gesetzwidrigen Arbeiten unter Strafandrohung zu untersagen.

Verstöße gegen den § 39 kommen zur Anzeige und werden mit zum Teil saftigen Geldbußen geahndet. Die Bußgeldvorschriften sind im Bundesnaturschutzgesetz unter § 69 geregelt. Die lange Liste beginnt mit „Ordnungswidrig handelt, wer ...“ und mündet schließlich in zwei Summen. Für einige Vergehen sind danach Geldbußen bis zu fünfzigtausend Euro möglich.

Fotos: segovax / Renate Tröße / Katrin Schröder – pixelio.de

SCHNEEGLÖCKCHEN, WEIDENKÄTZCHEN & Co. FÜR DIE BIENEN!

Jedes Jahr wieder freuen wir uns auf sie – die ersten Frühlingsboten des Jahres.

Und sie sind endlich wieder da - Schneeglöckchen und Weidenkätzchen hatten schon den Anfang gemacht, nun folgen Narzissen, Krokusse, Winterlinge, Märzenbecher, Leberblümchen und Co.

Über die Freude hinaus, die uns die Frühblüher bereiten, haben diese Pflanzen aber noch mehr gemeinsam: Sie sind die ersten und damit wichtigsten Nahrungsquellen für Bienen und Hummeln, und es gibt leider nicht genug davon. Einige der Wildpflanzen (wie das Leberblümchen, das im Jahr 2013 Pflanze des Jahres wurde) sind sogar in ihrem Bestand gefährdet – wie (leider unter vielem anderem deshalb) auch unsere Wildbienen und Hummeln!

Es ist also jetzt die richtige Zeit im Garten, auf Baumscheiben oder an Wegrändern nach diesen Pflanzen Ausschau zu halten. Findet man sie, einfach nur Freuen und Fotografieren – bitte keine Frühlingsblumen pflücken oder Kätzchenzweige schneiden für die Osterdeko zuhause! Sie nehmen damit den Insekten die zurzeit einzig verfügbare Nahrung!

Vielleicht findet der eine oder andere so auch ein Plätzchen in seinem Garten, auf Balkon oder Terrasse oder einfach vor der Haustür, wo er sich solche Pflanzen jetzt wünschen würde. Die meisten sind Zwiebelpflanzen oder Knollen – denken Sie also im Herbst bereits an die nächste Saison! (Wir werden Sie erinnern…!)

Die Pflanzen haben nämlich noch mehr gemeinsam: Sie enthalten viel wertvollen Nektar, sie kommen jedes Jahr wieder und vermehren sich sogar ganz von alleine – wenn man sie lässt. Diese Eigenschaften haben z.B. die jetzt wieder so beliebten und extra künstlich gezüchteten Primeln nicht – mit ihnen holen sie sich zwar bunte Frühlingsfarben nachhause, einen vergleichbaren Nutzen für die Tierwelt haben sie jedoch nicht.

 
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