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Eine Katze benötigt einen Korb und eine Decke
als Liegeplatz, zwei Futternäpfe, eine Wasserschale, einen
Transportkorb - möglichst von oben zu öffnen, damit
das Hineinsetzen leichter ist - einen Kratzbaum, ein Kratzbrett
oder eine kräftige Kokosmatte zum Krallenschärfen, zwei
Toiletten, mindestens 6 cm hoch mit Streu gefüllt und Spielzeug,
z.B. einen Pappkarton, große, leere Garnrollen, Papierkügelchen.
Die Übernahme eines jungen Kätzchens ist zwischen der
10. und 12. Lebenswoche am Günstigsten. Sie sollten dem Tier
zunächst viel Ruhe gönnen, denn die Trennung von Mutter,
Geschwistern und der vertrauten Umgebung muss erst einmal verkraftet
werden. Bedrängen Sie daher das Kätzchen nicht, wenn
es sich zurückzieht. Lassen Sie es von selbst auf sich zukommen,
sprechen Sie ganz leise mit ihm und versuchen Sie mit Leckerlis
sein Vertrauen zu gewinnen. Eines Tages wird der Bann gebrochen
sein. Selbstverständlich gewöhnen sich auch ältere
Katzen aus dem Tierheim an ein neues Zuhause. Diese Tiere haben
den Vorteil, dass ihr Charakter festgelegt und unserem Pflegepersonal
bekannt ist. Ihnen wird also bei der Vermittlung genau gesagt,
um was für ein Tier es sich handelt. Für die Eingewöhnung
gilt das Gleiche wie für ein Jungtier.
Zu einer reinen Wohnungskatze, die dazu noch stundenlang allein
ist, sollte man möglichst eine zweite hinzugesellen. Falls
Ihre Katze später einmal Freigang bekommt, sollte dies frühestens
nach vier Wochen und nach der Kastration sein. Ideal ist der Einbau
einer Katzenklappe, die dem Tier bei Gefahr eine Rückzugsmöglichkeit
bietet, vor allem dann, wenn Sie nicht Zuhause sind.
Die Welt draußen ist für eine Katze immer voller Abenteuer.
Deshalb kann es durchaus sein, dass Ihr Liebling einmal nicht
nach Hause kommt. Suchen Sie zunächst in Ihrer Nachbarschaft
und erfragen Sie, ob Ihr Samtpfötchen vielleicht durch eine
geöffnete Tür geschlüpft und eingesperrt sein könnte.
Außerdem sollten Sie Suchzettel aufhängen, eine Meldung
im Tierheim machen und unter Umständen in der Zeitung inserieren.
Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, ist es am besten, hochwertiges
Fertigfutter zu verwenden. Grundsätzlich sollte kein rohes
Fleisch gefüttert werden, denn dann besteht die Gefahr, sich
mit einer in jedem Fall tödlich verlaufenden Krankheit zu
infizieren. Das Futter sollte immer Zimmertemperatur haben, sollte
nie direkt aus dem Kühlschrank gegeben werden. Futterreste
bitte aus dem Napf entfernen. Frisches Wasser muss immer zur Verfügung
stehen, besonders, wenn Trockenfutter angeboten wird. Der Futterplatz
der Katze sollte sich in einer ruhigen Ecke befinden, auf keinen
Fall unweit der Katzentoilette, dies könnte zur Verweigerung
der Futteraufnahme führen. Der Rhythmus der Mahlzeiten sollte
regelmäßig sein.
Lassen Sie in keinem Zimmer, das der Katze zugänglich ist,
ein Fenster gekippt. Das Tier könnte bei dem Versuch hinauszuklettern,
hängen bleiben und sich tödlich verletzen.
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